Original vs. Alternativprodukt

Grundsätzliches...
Immer billiger bieten die Hersteller von Druckern ihre Geräte an. Bei Preisen von teilweise unter 50,- € fragt man sich, wie die Entwicklung von Gerätehardware und Treibersoftware überhaupt zu finanzieren ist. Eine Ahnung davon bekommt man spätestens, wenn man das erste Mal Druckmodule nachkauft. Die Druckerhersteller bedienen sich einer Strategie, die zunächst darauf abzielt, durch Niedrigstpreise bei den Druckern eine hohe Marktabdeckung zu erzielen, um dann durch das Folgegeschäft mit teurem Einweg-Verbrauchsmaterial den eigentlichen Profit zu machen.
Die Freude über den Erwerb eines preiswerten Druckers schlägt somit regelmäßig in Ärger um, wenn der Konsument das erste Mal Druckmodule für sein Gerät nachkaufen möchte. Nicht selten übersteigt der Preis für eine Schwarz- und eine Farbpatrone bereits die Anschaffungskosten des Gerätes. Dies bestätigt auch eine Analyse des englischen Marktforschungsinstitutes CAP Ventures: hochgerechnet auf eine vierjährige Lebensdauer eines Tintenstrahldruckers, tragen dessen Anschaffungskosten nur mit 10% zu den Gesamtkosten bei. Die verbleibenden 90% der Kosten verschlingen die Verbrauchsmaterialien.

Die Alternativpalette...
Erfreulicherweise gibt es preisgünstigere Lösungen. Bei meindruckpunkt.de sind dies hochqualitative Produkte von Agfa und mail-ink, welche den Original-Produkten in Nichts nachstehen. Im Gegenteil: teilweise übertreffen sie das Original sogar in punkto Qualität und Ergiebigkeit.

Der Umweltfaktor...
In Deutschland fallen pro Jahr über 120 Millionen verbrauchte Druckköpfe und Tintentanks sowie rund 12 Millionen Tonerkartuschen an. Viele dieser Module wandern über den Hausmüll auf die Deponie oder in die Müllverbrennungsanlage. Das ist eine enorme Belastung unserer Umwelt. Dabei könnte dieses Leergut ohne Qualitätseinbußen wiederaufbereitet werden. Doch am Nachfüllen haben die Druckerhersteller - natürlich - kein Interesse, denn die Einwegstrategie ist das Rezept, auf das die Branche Ihren Erfolg aufbaut und das satte Gewinne bringt (Bei HP z.B. 75% des gesamten Unternehmensgewinns).

Die Garantie...
Doch die kompatible- und Refill-Branche holt auf: bis 2016 werden wohl jede 2 von 5 Tintenpatronen in Deutschland Alternativprodukte sein. Wenig erstaunlich, dass die Druckerhersteller keine Gelegenheit auslassen, um auf Ihre Originalmaterialien zu verweisen. Kleine bis größere Patentrangeleien hier, ein wenig Käuferverunsicherung hinsichtlich erlöschender Garantien dort - der Handel mit Verbrauchsmaterialien ist ein zu wichtiges Geschäft, um es kampflos anderen zu überlassen.
Zum einen darf man die trickreich konstruierten Kartuschen nicht einfach so nachbauen: Über 60 Patente liegen zum Beispiel auf dem Druckkopf 51626 von HP®. Zum anderen werden die Kunden durch die Hersteller und Händler verunsichert: Sie raten von Alternativmodulen ab und drohen mit dem Erlöschen der Garantie.
Generell gilt: Der Hersteller ist verpflichtet, seinem Garantieversprechen nachzukommen, auch wenn im Drucker kompatible Verbrauchsmaterialien eingesetzt wurden oder werden. Ausgenommen von dieser Garantie sind lediglich solche Schäden, die durch kompatible Produkte verursacht wurden (z.B. eine defekte Leiterplatte infolge einer ausgelaufenen Alternativpatrone). In diesem Fall übernimmt meindruckpunkt die Gerätegarantie.

Das Auffüllen...
„Füllen Sie auch auf?“ ist die wohl häufigste Frage unserer Neukunden. Die Antwort hierauf ist sowohl „Ja“ als auch „Nein“... Ja, wir vertreiben industriell wieder aufgefüllte Produkte (insbesondere für HP und Lexmark) mit voller Garantieleistung. Nein, wir befüllen nicht - wie diverse Druckertankstellen - selbst. Weder per Auffüllmaschine und schon gar nicht per Spritze. Um eine dem Original vergleichbare Qualität beim Recyclingprodukt zu erreichen, braucht es industrielle Bedingungen (Staubfreiheit, Patronen- bzw. Druckkopfeingangs- und Ausgangstest, Ultraschall- bzw. Zentrifugenreinigung, ggf. Unterdruckbefüllung etc.). Zudem sitzen bei den Geräteherstellern ganze Entwicklungsabteilungen, die nur damit beschäftigt sind, das Wiederbefüllen so kompliziert bzw. unmöglich wie möglich zu machen. So häufen sich inzwischen die Erfahrungen der Konsumenten, die schlechte Erfahrungen mit dem Selber Befüllen oder mit dem Wieder Auffüllen Lassen gemacht haben. Oft funktioniert eine solche Patrone nur mehr über die halbe Kapazität, ist vom Druckbild unbefriedigend, läuft gar aus oder funktioniert von vornherein gar nicht. Da wir von meindruckpunkt aber auf jedes unserer Produkte die volle Garantie geben und auch weiter geben wollen, befüllen wir nicht selbst. An dieser Stelle sind wir der Auffassung: „Wer (allzu) billig kauft, kauft (irgendwann) teuer.“

Die Wahl haben Sie!
Gleichgültig, ob Sie sich für das Kosten intensivere Original oder für ein preiswertes Alternativprodukt entscheiden, das meindruckpunkt-Team berät Sie gerne auch persönlich über das Für und Wider. Und übrigens, auch bei den Originalprodukten sind wir allzumeist preiswerter als die großen Elektrodiscounter...

mail-ink®...
ist unsere Hausmarke für alternative Druckerpatronen, Tonerkartuschen und Frankierpatronen.
Die Produkte der eingetragenen Marke mail-ink® etablierten sich zunächst als Referenz für den ökonomischen Betrieb von Frankiermaschinen.
Wichtige Faktoren dabei sind  Zuverlässigkeit, Abdruckqualität, Funktionssicherheit, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit.

Inzwischen bieten wir auch eine Vielzahl von Verbrauchsmaterialien für Tintenstrahl- und Laserdrucker an.
Für alle Recyclingprodukte von mail-ink gilt: Made in Germany für höchste Qualität und bestmöglich Ökobilanz.

Was bedeutet eigentlich...

...Refill (wiederbefüllt)
Bei Refill-Tonerkartuschen wird nur der Toner aufgefüllt. Dabei wird meistens die Kartusche aufgebohrt, der Toner hineingefüllt und das Loch mit einem Stopfen versehen. Dieses Verfahren ist von der Produktion her gesehen zwar das günstigste, hat aber durchaus auch Nachteile: Es wird nicht überprüft, ob das Innenleben der Kartusche noch in Ordnung ist. Auch kann durch unsachgemäße Befüllung Toner aus der Kartusche austreten und das Gerät verunreinigen. Unsere Tonerkartuschen werden deshalb nur nach DIN-Norm (siehe weiter unten) hergestellt.
Refill-Tintenpatronen sind gemeinhin solche Patronen, bei denen der Druckkopf in den Tintentank integriert ist (hauptsächlich bei HP- oder Lexmark-Modulen) und die wegen Patentschutz nicht nachgebaut werden dürfen. Deshalb werden die leergedruckten Originalmodule per Ultraschall gereinigt und die Druckköpfe werden auf einwandfreie Funktion überprüft. Ist diese gewährleistet, wird eine in Qualität der Originaltinte entsprechende Tinte eingefüllt. Aufgrund der hohen Qualität gilt für unsere Produkte eine 24-monatige Garantie, welche die gesetzliche Gewährleistung um 6 Monate übertrifft.
Mit dem Namen "Refill" bezeichnet man auch sogenannte Nachfüllsets. Diese bestehen zumeist aus einer Flasche mit Tinte und einer dazugehörigen Spritze, mit welcher der Anwender seine Patronen nach Öffnen selbst befüllen kann. Durch unsachgemäße Handhabung kann es jedoch oft zu schwarzen Fingern und unschönen und ausgesprochen hartnäckigen Flecken auf Kleidung, Mobiliar und Teppichen kommen. Neben diesen Faktoren ist die Qualität der Ausdrucke oft auch sehr bescheiden.

...Rebuilt (erneuert)
Das komplexe Rebuilt-Verfahren findet bei Tonerkartuschen mit integrierter Trommel Anwendung. Um eine hohe Qualität bei solchen Kartuschen zu gewährleisten, werden diese geöffnet, der Resttoner wird abgesaugt und Verschleißteile wie die Fotoleiter-Trommel, Zahnräder, Entwickler, verschiedene Blades (z.B. Recovery Blade, Cleaning Blade etc.) werden gegen neue ausgetauscht. Besonderer Wert wird hierbei auf das Herzstück - die Trommel - gelegt. Dann füllt man den Behälter mit einem in der Qualität dem Original entsprechendem Toner und dichtet den Tonertank mit einem Versiegelungsstreifen ab. Nach der Montage wird das Modul in verschiedenen Tests auf seine Leistungsfähigkeit überprüft. Übrigens verabschiedete der Gesetzgeber eine DIN-Norm für die Herstellung von Alternativ-Tonerkartuschen. Alle unsere Tonerkartuschen werden nach dieser Norm hergestellt und übertreffen deren Anforderungen in einigen Punkten sogar.

...Compatible (nachgebaut)
Nachgebaute Tinten- oder Tonercartridges. Vor allem bei den Patronen von Epson und Canon handelt es sich ja meist lediglich um Plastiktanks, welche die Tinte enthalten und in den eigentlichen Druckkopf eingesetzt werden. Diese Behälter sind recht einfach nachzubauen. Die für unsere Nachbauten verwendete Tinte ist der Originaltinte qualitativ gleichwertig mitunter sogar hochwertiger.
Auch einige Tonersysteme arbeiten mit separaten Tonertanks (z.B. Brother HL 720 u.a.). Auch hier ist die Nachbauweise einfach zu handhaben und die entscheidende Rolle spielt die Qualität des verwendeten Toners.


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